Skip to content

Rückblick zu den Vergangenen veranstaltungen des Jubiläumsjahres

Auftaktgottesdienst am 1. Januar 2023

Mit dem Neujahrsgottesdienst startete das Feuerwerk der verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Der Sektempfang für die Gottesdienstbesucher und 5 Kurzpredigten der Gemeindeleitung (GR) brachten das Motto des Jubiläumsjahres auf den Punkt: „Als Beschenkte leben“.

Praise-Night am 5. Februar

Für 100 Jahre 100 Minuten Lob Gottes in verschiedenen Formen.  Aktuelle Loblieder und „Klassiker“, die von Band und weiteren Musikern (z.B. mit Orgel) interpretiert wurden, luden zur Anbetung, zum Singen und „Genießen“ ein. Die Kurzpredigt von Christian Ungar zeigte uns, was es bedeutet, von Gott beschenkt zu sein. Eine Zeit der Stille, freies Gebet und andere Elemente richteten uns auf Gottes schenkende Liebe aus. Nicht zuletzt die stilvoll dekorierte Kirche und das gemütliche Zusammensein mit Getränken und Knabbereien führten zu Gesprächen mit einigen Gästen.

Candlelight-Dinner To Go am 14. Februar

Beim Packen der Candlelight-Dinner-Pakete.

26 Pakete „Candlelight-Dinner To Go“ wurden gepackt und am Valentinstag ins Haus derer gebracht, die sich dazu angemeldet hatten. Ein romantischer Abend zu zweit mit Deko, Kerzen, Rose, Wein oder Saft und Knabbereien (manche Paare hatten selbst ein Menü gekocht). Außerdem wartete auf sie ein von Esther und Matthias Münch selbstgedrehter Videoimpuls zur Stärkung der Partnerschaft und Fragen, die das Gespräch des Paares anregen sollten.

OSTERN KOMMT INS HAUS - BESCHENKT MIT LEBEN

Fast 140 Ostergeschenke mit Selbstgebackenem wurden am Ostersamstag in den beiden Seniorenheimen in Burgweinting verteilt. Eine Gruppe von Kindern begrüßte die Bewohner mit einigen Liedern, die gerne mitgeklatscht wurden. Der herzliche Empfang und die Freude der Bewohner haben uns überrascht und selbst beschenkt.

Rund 50 Gäste bei der Jubiläumsgrillfeier im Kirchgarten

Herrlicher Sonnenschein nach tagelangem Regenwetter, einladend dekorierte Tische und ein motiviertes Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LKG erwarteten die Gäste des Jubiläumsgrillfestes am 6. Mai. Noch bevor der Grill angeheizt war, trafen die ersten Gäste ein. Sie zeigten Geduld und konnten ab 17 Uhr die ersten Würste oder Steaks verzehren. Der Gutschein mit Wurstsemmel und Getränk wurde von den etwa 40 bis 60 Gästen aus den umliegenden Wohnungen gerne in Anspruch genommen. Manche holten sich nur ihr Essen ab, die meisten setzten sich und kamen mit den zahlreichen Gemeinschafsmitgliedern ins Gespräch. Die Blasmusik der Geschwister Speinle verlieh dem ganzen Fest eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Als gegen 21.30 Uhr alles wieder aufgeräumt war, fuhren die  Helferinnen und Helfer dankbar und erschöpft nach Hause. 

18. Juni: Spiel, Spaß, Challenge - das Familienevent wurde begeistert angenommen

Der sonnige Junisonntag lud geradezu ein, sich im Kirchgarten auszuprobieren beim Dosenwerfen, Reifenüberschlag,  Racer-Parcour, Papierfliegerweitwurf usw. Kreativ konnten neben anderem Schatztruhen bemalt, „Schleuderkreuze“ gesägt und mit einer Schleuder gefärbt oder Armbänder geknüpft werden. Neben dem Angebot von Kaffee und Kuchen wurden für die kulinarischen Genüsse auch Cocktails gemischt und Eis hergestellt. 

Der Familiengottesdienst zum Thema „Reich beschenkt“ zeigte uns den schenkenden Jesus Christus. Das Anspielteam aus Kindern und Erwachsenen brachten die Geschichte der „Brotvermehrung“ nahe. Christine Stern, Kinderreferentin aus Puschendorf und große Unterstützung für unser ganzes Event, übertrug das damalige Handeln von Jesus und der Jünger auf unsere Lebenssituation.

Die Freude an diesem erlebnisreichen, bunten Nachmittag, der die Gemeinschaft und das geistliche Leben vertiefte, war den Teilnehmern abzuspüren. Der Wunsch nach Wiederholung im kommenden Jahr wurde mehrmals geäußert.

2. Juli: „Heimat—ein Geschenk!?“ - Der Bayerischer Gottesdienst erfreute sich reger Teilnahme

Der 16-köpfige Posaunenchor von St. Matthäus unter der Leitung von Klaus Ixmeier übte eigens bayerische Musikstücke ein. Und das kam gut an. In Mundart brachte Pastor Christian Frach den Zuhörern die Frage nach der Heimat näher, wobei er die Beziehung  zu Gott als Lebenselement für uns Menschen vorstellte, in der ich mich aufgehoben und angenommen fühle. Diese Heimat biete Gott uns durch Jesus Christus an. In gewohnt souveräner Weise führte Christian Ungar— des Bayerischen mächtig— durch den Gottesdienst. Mit seiner Tochter Lea, die verkleidet als weitgereiste Influencerin Heimat suchte, führte er in einem kurzen schauspielerischen Dialog zum Thema hin. Die Kinder hatten in ihrem Extraprogramm die Kirche Maria Magdalena, ihre „Heimat“, mit Hilfe eines Quiz erkundet. .

Etwas abseits brutzelten schon die ersten Würstchen auf dem Grill. Nach dem Segen konnte sich jeder eine Wurstsemmel abholen. Das gemütliche Zusammensein wurde von (bayerischen) Posaunenchorklängen untermalt und sorgte für eine erfrischend gute Stimmung. Die angenehmen Temperaturen, die gute Organisation und die tatkräftige Mitarbeiterschaft machten das Fest zu einem runden Jubiläums-Highlight. Gott sei Dank!

14. Juli: Sommer-Kino-Nacht— unser Jubiläums-Paket für Teenies und Jugendliche

Freier Eintritt, der lustig und tiefsinnige (zugegebenermaßen nicht ganz neue) Kinofilm „Cool Runnings“, Popcorn, Cola, Eis, Burger, (Wasserbomben-)Spiele und ein geistlicher Impuls zum Film plus freier Hol– und Heimfahrdienst: so feierten wir mit ca. 30 Teenies und Jugendlichen (überwiegend aus unserem CVJM-Teeniekreis) unser Jubiläum  am warmen Sommerabend.  Daniel Hahn, Verbandsjugendleiter aus Puschendorf, unterstützte uns großartig. Die Teenies äußerten sich dankbar und glücklich über diesen Abend. Als die letzten Aufräumarbeiten erledigt waren und wir gegen 1.30 Uhr ins Bett fielen, konnten wir nur staunen, wie gut und bewahrt Gott alles hat gelingen lassen.

Jubiläumsfeier

„Bisher war Anlaufnehmen. Heute ist Start!“

100 Jahre LKG Regensburg

Es war der Höhepunkt der Jubiläumsfeiern: Das großes Jubiläumsfest mit Gastredner Steffen Kern und Ehrengästen wie den Regionalbischof Klaus Stiegler und Oberbürgermeisterin Getrud Maltz-Schwarzfischer. „Als Beschenkte leben“ bestimmte als Motto den festlichen Gottesdienst mit 130 Besuchern. Der Präses des Gnadauer Verbandes, Pfarrer und Journalist Steffen Kern stellte in seiner Predigt den schenkenden Gott in den Mittelpunkt. Gott schenke uns die Welt. Das ziele auf unser Vertrauen. Wir dürfen diese Welt genießen. Gott schenke sich uns selbst in Jesus Christus. Das ziele auf Umkehr. Er verändere unser Leben. Und Gott schenke uns den Himmel. Das ziele auf Hoffnung, die wir in unsere Gesellschaft hinein tragen sollen. Das sei unsere Sendung. „100 Jahre sind Zeit zu feiern, aber auch Zeit, um neu das Herz zu begreifen, das uns ausmacht. Wir sind verantwortlich. Ihr seid nicht für euch selber da. Nichts gegen Sammlung! Aber bisher war Anlaufnehmen. Heute ist Start“, sagte Steffen Kern.

Regionalbischof Klaus Stiegler erinnerte in seinem Grußwort an die schwierigen Zeiten, in denen die LKG Regensburg gegründet wurde. Bereits 1910 trafen sich Christen in einer Bäckerei in der Hallergasse, um neben den Gottesdiensten der örtlichen Kirchengemeinde gemeinsam in der Bibel zu lesen, zu beten und andere zum Glauben einzuladen. In der Nachkriegszeit mit hoher Arbeitslosigkeit und Hyperinflation konstituierten die Gründerpersonen im Krisenjahr 1923 die LKG als Verein. Die Botschaft für 2023 laute: Wir leben wieder in schwierige Zeiten mit anderen Fragen. Unser Christlicher Glaube ist eine unerschütterliche Quelle der Zuversicht. Wir Christen sind eine Hoffnungsgemeinschaft auch in dunklen Zeiten. Um diese Hoffnung ins Leben zu bringen, dazu wünsche Klaus Stiegler der Landeskirchlichen Gemeinschaft Gottes Segen für die Zukunft. Und sie möge bleiben, was ihr Name hergibt: Landeskirchliche Gemeinschaft.

Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer betonte in ihren Glückwünschen das Miteinander in der Stadt Regensburg, das von Vielfalt und Toleranz lebe. Die Stadt entwickle sich weiter, ebenso werde sich die LKG Regensburg sicher weiter verändern. In den schwierigen Zeiten habe den Menschen ihr Glaube geholfen. Er habe ihnen das Vertrauen geschenkt, die Herausforderungen zu meistern, und die Hoffnung, dass am Ende wieder alles besser werde. Die Werte des Glaubens, der Gemeinschaft und der Nächstenliebe seien zeitlos und würden immer von Bedeutung sein.

In einem Theaterstück, das in das Jahr 1923 zurückblendete, spielten Deborah und Benedikt Klammt auf humorvoller, aber auch nachdenklicher Weise zwei der Gründerfiguren: Babette Blank und Bäckermeister Hans Gräf. Babette ist mit einem Koffer voller Geld und einem Stück Butter auf dem Weg zu ihrem Friseur und Glaubensbruder Erich Tschau. Sie treffen sich in der Gesandtenstraße in Regensburg und beschließen, der Not der Zeit zu begegnen, indem sie die Gemeinschaftsarbeit organisatorisch festigen.

Musikalisch wurde das Fest von der Band und einem kleinen Chor gestaltet. Prediger Rainer Hübner führte durch das Programm, in dem unterschiedliche Mitglieder der LKG Bausteine wie Lesungen und Gebete übernahmen. Die Kinder des KidsGo und TeensGo überraschten die Besucher mit einem kleinen Geschenk, das sie verteilten. Im Gegenzug konnten auch sie – passend zur Geburtstagsfeier – zwei hübsch verpackte große Kartons mit in ihr Programm nehmen.

Der Sektempfang zu Beginn und die anschließenden Getränke, Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Speisen trugen dazu bei, dass sich die Gäste angeregt über vergangene und zukünftige Zeiten unterhielten und noch länger verweilten. 

AdventsGottesdienst mit Klassicher Musik